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Re-Operationen des vorderen Augenabschnitts

Re-Operationen bei verrutschter, instabiler oder nicht verträglicher Kunstlinse

In manchen Fällen ist nach einer früheren Augenoperation eine erneute Operation des vorderen Augenabschnitts notwendig. Dies betrifft insbesondere Patientinnen und Patienten, bei denen sich eine Kunstlinse verschoben, dezentriert, subluxiert oder instabil zeigt. Auch Begriffe wie „verrutschte Linse“, „wackelige Linse“ oder „fehlpositionierte Kunstlinse“ beschreiben solche Situationen. Ursachen können unter anderem eine Bindegewebsschwäche, das Pseudoexfoliationssyndrom, frühere Augenoperationen oder auch Verletzungen des Auges sein.

Ein weiterer häufiger Grund für eine Re-Operation ist ein Linsentausch. Dieser kann notwendig werden, wenn sich eine Kunstlinse im Laufe der Zeit eingetrübt hat oder wenn eine multifokale Kunstlinse, die meist anderswo implantiert wurde, aufgrund von Nebenwirkungen nicht vertragen wird, etwa durch Blendung, Halos oder vermindertes Kontrastsehen. Auch eine nicht optimale Linsenstärkenberechnung kann Anlass für einen Linsentausch sein, wenn das gewünschte Sehergebnis – etwa geringe Brillenabhängigkeit – nicht erreicht wurde.
Prof. Findl ist auf Reoperationen des vorderen Augenabschnitts spezialisiert und inzwischen mehr als 300 dieser eingriffe durchgeführt (Stand 2025). Durch seine langjährige Erfahrung in der Vorderabschnittschirurgie und seine zusätzliche Qualifikation als vitreoretinaler (Netzhaut) Chirurg kann er auch komplexere Situationen, bei denen mehrere Augenstrukturen betroffen sind, in vielen Fällen sicher behandeln. Die Eingriffe werden fast immer in lokaler Betäubung durchgeführt und sind in der Regel tagesklinisch, sodass kein längerer stationärer Aufenthalt erforderlich ist.

Je nach individueller Ausgangssituation kommen unterschiedliche chirurgische Techniken zum Einsatz. Dazu zählen unter anderem Sklerafixationen von Hinterkammerlinsen, insbesondere die Yamane-Technik, bei der die Kunstlinse ohne Nähte stabil in der Hinterkammer fixiert wird. Prof. Findl führt diese Technik seit etwa 2017 durch und hat bereits über 300 Eingriffe mit sklerafixierten Linsen nach der Yamane-Methode vorgenommen. Die Technik wurde von ihm teilweise weiterentwickelt und in mehreren wissenschaftlichen Publikationen beschrieben. Eine Auswahl dieser Arbeiten finden Sie unten auf dieser Seite.

Re-Operationen

Relevante Publikationen von Prof. Findl zum Kunstlinsentausch

Häufige Fragen zu Re-Operationen

Wann ist eine Re-Operation des vorderen Augenabschnitts notwendig?

Eine Re-Operation kann erforderlich sein, wenn eine Kunstlinse verrutscht, dezentriert, subluxiert oder instabil ist. Auch nach Verletzungen des Auges, bei Pseudoexfoliationssyndrom oder nach früheren Operationen kann eine erneute chirurgische Stabilisierung durch Prof. Findl notwendig werden.

Wann kommt ein Linsentausch in Frage?

Ein Linsentausch kann sinnvoll sein, wenn sich eine Kunstlinse im Laufe der Zeit eingetrübt hat oder wenn eine multifokale Kunstlinse aufgrund von Nebenwirkungen wie Blendung, Halos oder reduziertem Kontrastsehen nicht gut vertragen wird. Auch eine nicht optimale Linsenstärkenberechnung kann ein Grund für einen Linsentausch sein, wenn das gewünschte Sehergebnis nicht erreicht wurde.

Wie werden diese Re-Operationen durchgeführt?

Die meisten Re-Operationen werden von Prof. Findl in lokaler Betäubung durchgeführt und erfolgen tagesklinisch, sodass in der Regel kein stationärer Aufenthalt notwendig ist.

Welche Techniken kommen bei instabilen oder fehlenden Linsen zum Einsatz?

Je nach Befund werden unterschiedliche Verfahren angewendet. Dazu zählt unter anderem die Sklerafixation von Hinterkammerlinsen mit der sogenannten Yamane-Technik, bei der die Linse ohne Nähte stabil im Auge fixiert wird.

Wie viel Erfahrung hat Professor Findl mit diesen Eingriffen?

Prof. Findl führt Sklerafixationen mit der Yamane-Technik seit etwa 2017 durch und hat bereits über 300 solcher Eingriffe vorgenommen. Zu diesem Thema liegen von ihm auch mehrere wissenschaftliche Publikationen vor.