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Augenerkrankungen

Grauer Star

Grauer Star (Katarakt)

Der graue Star (Linsentrübung, Katarakt) kann nur durch eine graue Star Operation, Staroperation oder auch Kataraktoperation genannt, entfernt werden. Grauer Star ist Prof. Findls Spezialgebiet. Als weltweit anerkannter Experte auf dem Gebiet grauer Star belegt Prof. Findl Platz 1 in Europa. Mit mehr als 1000 grauen Star Operationen pro Jahr zählt er zu den erfahrensten Augenchirurgen Österreichs. Graue Star Operationen führt Prof. Findl in Wien tagesklinisch am Evangelischen Krankenhaus und am Hanusch Krankenhaus durch.

Zur Operation

Multifokale und EDOF-Kunstlinsen

In manchen Fällen ist der Wunsch, weniger brillenabhängig zu sein, sehr groß. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Verwendung moderner presbyopiekorrigierender Kunstlinsen – multifokale oder EDOF-Linsen (Enhanced Depth of Focus) – erwogen werden. Dadurch wird ein gutes Sehen in mehrere Entfernungen ohne Brille möglich.

Je nach Linsentyp unterscheiden sich auch die Nebenwirkungen: Klassische multifokale Linsen können vermehrt Blendung, Kontrastminderung und Lichthöfe (Halos) bei Nacht verursachen, während EDOF-Linsen meist weniger optische Nebenwirkungen zeigen, dafür aber etwas häufiger eine Lesebrille erforderlich sein kann. Die individuellen Vor- und Nachteile werden im ausführlichen Aufklärungsgespräch besprochen.

Prof. Findl verwendet Kunstlinsen verschiedener Hersteller, ist Autor internationaler Publikationen zu diesem Thema und referiert regelmäßig darüber auf der ESCRS, dem europäischen Kongress für Katarakt- und refraktive Chirurgie.

Weitere Informationen zu EDOF-Kunstlinsen finden Sie auf der entsprechenden Unterseite.

Multifokale und EDOF Kunstlinsen
Multifokale Linsen & EDOF Linsen

Was ist ein Grauer Star?

Die Eintrübung der ursprünglich klaren Augenlinse bezeichnet man als Grauer Star oder Katarakt. Sie bemerken, dass Sie wie durch einen leichten Schleier sehen, der mit der Zeit immer dichter wird. Außerdem nimmt auch Ihre Blendungsempfindlichkeit zu.

Was sind die Ursachen?

Der Graue Star kann verschiedene Ursachen haben. Die weitaus häufigste ist altersbedingt und hängt mit dem veränderten Stoffwechsel der Linse zusammen. Diese Form nennt man den altersbedingten Grauen Star. Er tritt meist erst jenseits des 60. Lebensjahrs auf, ist im eigentlichen Sinne keine Krankheit, und somit auch nicht gefährlich.

Was bedeuten Star und Katarakt?

Das Wort Star kommt aus dem Mittelalter und bedeutete damals nichts anderes als “starr”. Da durch fortgeschrittenen Grauen Star erblindete Augen nicht mehr fixieren können, fällt bei Betroffenen der starre Blick ins Leere auf. Einen fortgeschrittenen Grauen Star erkennt man an der grauen Pupille, die im gesunden Auge sonst schwarz ist. Aufgrund der Ähnlichkeit von herabfallendem Wasser, das dem Betrachtendem als weißlich und undurchsichtig erscheint, wurde der Graue Star bei den Griechen als Katarakt (griechisch: Wasserfall) bezeichnet.

Welche Symptome gibt es?

Häufigste Beschwerden sind Verschwommensehen, Blendung, erhöhte Lichtempfindlichkeit, Verschlechterung des Kontrastsehens und Abnahme der Farbwahrnehmung – alles sieht “grau in grau” aus. Nicht selten bemerkt man eine Entwicklung oder die Zunahme von Kurzsichtigkeit – “früher war ich weitsichtig, jetzt bin ich kurzsichtig und kann ohne Brille lesen”. Wenn sich bei älteren Patienten die Brillenstärke in kurzen Zeitabständen ändert, liegt das häufig an einem beginnenden Grauen Star.

Wie wird der Graue Star behandelt?

Die bisher einzige hilfreiche Behandlung ist die Kataraktoperation (Staroperation). Der Eingriff ist schmerzfrei und sicher und führt in den meisten Fällen zu einer deutlichen Verbesserung der Sehleistung.

Es ist großartig. Ich sehe in die Ferne wieder wie ein Adler und kann sogar auch Noten lesen ohne Brille.

Adelheid L.

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Katarakt Zeiss
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