DSAEK

DSAEK.

DSAEK, "Descemet Stripping Automated Endothelial Keratoplasty", wird bei Erkrankugen der innersten Hornautschicht angewandt. Es sind dies die Fuchs'sche Endothel-Dystrophie, Cornea guttata und die Bullöse Keratopathie.

Ablauf einer DSAEK Operation

Die Operation wird in Lokalanästhesie und nur auf Wunsch in Narkose druchgeführt. Wenn noch keine graue Star Operation vorangegangen ist, wird die DSAEK mit einer Kataraktoperation (graue Star Operation) kombiniert. Zuerst wird durch einen kleinen Schnitt von ca. 4mm die innerste, kranke Schicht der Hornhaut mit einem speziellen Haken und einem Spatel entfernt. Danach wird das vorgeschnittene Spender-Transplantat in der passenden Größe ausgestanzt und mittels eines speziellen Injektorsystems in gerollter Weise ins Auge hineingezogen und mit einer Luftblase an die Hornhautinnenseite angedrückt.

Überprüfung des Sitzes des Transplantats

Prof. Findl verwendet zur Überprüfung des optimalen Sitzes des Transplantats ein hochauflösendes Schnittbildverfahren (OCT), welches in das Operationsmikroskop integriert ist. Prof. Findl war weltweit der erste Operateur, der mit dem Prototypen dieses Spezialmikroskops gearbeitet hat. Dadurch kann sichergestellt werden, dass keine Flüssigkeit zwischen Transplantat und Hornhaut vorhanden ist und es vermindert sich dadurch deutlich das Risiko einer frühen Transplantatablösung. Die Luftblase löst sich von selbst innerhalb der nächsten 2 Tage auf, der Patient sollte am 1. Tag möglichst ständig am Rücken liegen bleiben. Aus diesem Grund bleiben die Patienten typischerweise 1-2 Nächte stationär aufgenommen.

Ultra-Thin-DSAEK

Durch das Verwenden von sehr dünnen Transplantaten mit einer Dicke von weniger als 0,1mm (100 mikrometer) wird die Sehfunktion bei den meisten Patienten innerhalb von 1-2 Wochen nach der Operation rasch besser. Diese Methode wird auch "Ultra-Thin-DSAEK" genannt, welche Prof. Findl routinemäßig am Hanusch Krankenhaus durchführt. 

 

 

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