Graue Star Operation.

Grauer Star ist Prof. Findls Spezialgebiet. Seine OP-Zahlen sprechen für sich: Mit mehr als 1350 grauer Star Operationen pro Jahr zählt er zu den erfahrensten Augenchirurgen Österreichs. Darüberhinaus ist Prof. Findl weltweit anerkannter Experte auf dem Gebiet grauer Star und belegt in der Forschung zum Thema grauer Star Platz 1 in Europa.

Graue Star Operationen führt Prof. Findl in Wien am Hanusch Krankenhaus und im Evangelischen Krankenhaus durch. Zur Voruntersuchung und Planung einer grauen Star Operation machen Sie sich bitte einen Termin in der Ordination aus!

Bei Ihnen wurde ein grauer Star festgestellt? Hier finden Sie Antworten zu den häufigsten Fragen zum Thema grauer Star und graue Star Operation.

  • Wie wird der Graue Star behandelt?
    • Die bisher einzige hilfreiche Behandlung ist die Kataraktoperation. Der Eingriff ist schmerzfrei und sicher und führt in den meisten Fällen zu einer deutlichen Verbesserung der Sehleistung.
  • Wann sollte der Graue Star operiert werden?
    • Den Zeitpunkt der Operation bestimmen Sie als Patient weitgehend selbst. Sie selbst entscheiden, wann Ihr Sehvermögen so beeinträchtigt ist, dass es für Ihre täglichen Anforderungen nicht mehr ausreicht. Wenn Sie allerdings hohe Ansprüche an Ihr Sehen stellen, wie z.B. selber Auto fahren möchten, muss man den Operationszeitpunkt früher ansetzen. Zusammen mit Prof. Findl entscheiden Sie über den Zeitpunkt der Kataraktoperation. Bitte machen Sie sich für die Planung einer möglichen Kataraktoperation einen Termin in Prof. Findls Privatordination aus!

      Mit der modernsten Operationsmethode ist die Komplikationsrate der Staroperation sehr gering. Bei über 90% aller Patienten kann eine deutliche Verbesserung des Sehvermögens erreicht werden. Mit diesem Ergebnis ist leider nicht zu rechnen, wenn der Patient zusätzlich zum Grauen Star auch an einer anderen Augenerkrankung leidet. Prof. Findl wird Sie vor der Operation über den zu erwartenden Erfolg aufklären und sich bemühen, alle noch offenen Fragen zu beantworten.
  • Was geschieht während der Kataraktoperation?
    • Die Augenlinse besteht aus mehreren Teilen: In der Mitte liegt der sich im Laufe des Lebens verhärtende Kern und um ihn herum die weichere Rinde. Die gesamte Linse wird von der Linsenkapsel umschlossen, die mit elastischen Fasern - den Zonulafasern - am Strahlenkörper des Auges aufgehängt ist.

      Bei der modernsten Operationstechnik (Phakoemulsifikation) wird die getrübte Augenlinse mittels Ultraschall entfernt. Der Kapselsack bleibt dabei erhalten. Eine für Ihr Auge passende Kunstlinse wird in den verbleibenden Kapselsack eingesetzt.

      Zu Beginn der Operation wird ein ungefähr 3 mm langer Schnitt am Hornhautrand gesetzt. Die vordere Linsenkapsel wird kreisförmig eröffnet. Anschließend werden Kern und Rinde der Linse mittels Ultraschall verflüssigt und abgesaugt, so dass nur die intakte hintere Linsenkapsel und seitliche Teile der vorderen zurückbleiben, der Kapselsack. Jetzt wird die faltbare Kunstlinse eingesetzt und ihre Bügel im Kapselsack verankert. Die Intraokularlinse hat somit ihren sicheren Halt in der hinteren Augenkammer. Mit einem kleinen Spül-Saug-Gerät werden Rindenreste entfernt. Der Schnitt muss meistens nicht genäht werden, sondern verschließt sich ventilartig auch ohne Naht. Die Operation dauert in der Regel ca. 20 bis 30 Minuten.
  • Wie sehen intraokulare Linsen aus?
    • Intraokularlinsen sind aus Kunststoff gepresst und nur wenig schwerer als die Flüssigkeit, mit der die Augenkammern gefüllt sind. Ihr optisch wirksamer Teil hat einen Durchmesser von 6mm. An seinem Rand sind elastische Bügel befestigt, die für einen sicheren Sitz der Linse sorgen.
  • Verträgt jeder Intraokularlinsen?
    • Es können praktisch alle Patienten mit Intraokularlinsen versorgt werden und die Verträglichkeit ist ausgezeichnet. Nur in extrem seltenen Fällen gelingt es nicht, die Linse einzusetzen.
  • Muss man sich auf die Graue Star Operation vorbereiten?
    • Die Operation wird in der Regel unter lokaler Betäubung, das heißt ohne Narkose, durchgeführt.

      Der übliche Aufenthalt im Krankenhaus beginnt normalerweise am Tag der Operation. Da für die Staroperation in den meisten Fällen nur eine örtliche Betäubung erforderlich ist, brauchen Sie auf Ihre Mahlzeiten nicht zu verzichten. Auch am Operationstag können Sie, je nach Operationstermin, noch leichte Kost zu sich nehmen. Ihre üblichen Medikamente sollten Sie auch einnehmen. Etwa eine halbe Stunde bis eine Stunde vor dem Eingriff bekommen Sie auf Wunsch ein Beruhigungsmittel und werden dann in den Operationssaal gebracht.

      Durch die örtliche Betäubung, welche entweder nur mittels Tropfen oder einer kleine Spritze durchgeführt wird, wird die Kataraktoperation als schmerzfrei empfunden.
  • Welche Behandlung ist nach der Kataraktoperation erforderlich?
    • Ihr operiertes Auge wird mit einem Salbenverband abgedeckt. Nach der Operation sollten Sie sich ein wenig erholen und die Wirkung der Beruhigungstabletten ausklingen lassen. Bettruhe wird Ihnen jedoch nicht verordnet. Sie können sich gleich nach der Operation wieder frei bewegen. Da die graue Star Operation bis auf einzelne Ausnahmefälle tagesklinisch erfolgt, werden Sie im Regelfall schon 1-2 Stunden nach der Operation entlassen.
  • Worauf muss ich nach der Kataraktoperation achten?
    • Drücken und reiben Sie möglichst nicht an Ihrem operierten Auge. Ihre normale Widerstandsfähigkeit hat die Schnittwunde erst nach einigen Wochen erreicht. Leichte Berührung des Auges oder der Lider ist aber unbedenklich. Gelegentliches Kratzen oder ein Fremdkörpergefühl im operierten Auge sind durchaus normal und verschwinden mit der Zeit.

      Sie können im allgemeinen auch die normalen Aktivitäten des täglichen Lebens ohne Einschränkungen wieder aufnehmen. So können Sie sich bücken, Gymnastik machen, Haare waschen und übliche Tätigkeiten in Haushalt und Garten durchführen. Fernsehen und Lesen sind ebenfalls sofort erlaubt. Wenn Sie ins Freie gehen, ist es oft angenehm, bei starkem Sonnenlicht eine Sonnenbrille aufzusetzen. Notwendig ist dies allerdings nicht, da die eingepflanzte Kunstlinse das schädliche UV-Licht absorbiert.

      Früher, bei alten Operationsmethoden des Grauen Stars, mussten über Monate körperliche Anstrengungen vermieden werden. Mit der modernen von Prof. Findl durchgeführten Kleinschnitt-Technik ist das nicht mehr notwendig. Sie dürfen sofort wieder Heben und Tragen, können sich sooft Sie wollen bücken und den Kopf und Oberkörper herabhängen lassen. Nach einigen Tagen können Sie auch wieder in die Sauna gehen, schwimmen, tauchen und andere Sportarten ausüben.

      Einzige Ausnahme ist das Autofahren: Auto fahren ist erst erlaubt, nachdem Prof. Findl Ihnen bestätigt hat, dass Ihre Sehleistung wieder den Vorschriften für den Straßenverkehr entspricht. Es ist möglich, dass dies erst mit einer schwachen Brille, die Ihnen von Prof. Findl in der Regel 3-4 Wochen nach der Operation verordnet wird, möglich ist.
      Wichtig ist, dass Sie die von Prof. Findl verordneten Augentropfen regelmäßig anwenden und die Kontrolltermine einhalten.
  • Welche Komplikationen kann es geben?
    • Vor allem wenn auch andere Augenkrankheiten zusätzlich vorliegen, wie z.B. Voroperation, Hornhauttrübung oder erhöhter Augeninnendruck, kann es zu einem verzögerten Heilungsverlauf kommen.

      Sollten Sie in den Tagen oder Wochen nach der Operation eine Verschlechterung der Sehschärfe, eine stärkere Rötung oder Schmerzen am Auge bemerken, kontaktieren Sie uns unbedingt sofort oder suchen Sie eine Augenambulanz auf. Es kann sich dabei um eine äußerst selten auftretende (1 in 1000 Fällen) Entzündung des Augeninneren handeln.

      Glücklicherweise sind schwerwiegende Komplikationen dank der modernen Operationstechnik selten.
  • Wie verändert sich das Sehvermögen nach der Grauen Star-Operation?
    • Schon am Tage nach der Operation werden Sie in der Regel eine wesentliche Verbesserung Ihres Sehvermögens bemerken. Allerdings haben Sie aus verschiedenen Gründen noch nicht Ihre endgültige gute Sehschärfe. Zwar hat sich Prof. Findl bemüht, die Werte für Ihre Intraokularlinse möglichst genau zu berechnen, doch das ist nur bis zu einem gewissen Grade möglich. Nach der Operation wird Ihre alte Brille nicht mehr stimmen, da es ja auch das Ziel einer Augenoperation ist, mit möglichst einer nur sehr schwachen Brille auszukommen. Daher ist manchmal noch eine geringe Brillenkorrektur für die optimale Fernsicht notwendig.

      Ein vor der Operation bestehender Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) wird durch die Kataraktoperation nicht verändert oder nur teilweise reduziert. In solchen Fällen ist, wie vor der Operation, auch nach der Operation eine Brille zur Korrektur dieses Astigmatismus für eine optimale Sehschärfe notwendig. Zum Lesen und für andere Sehanforderungen im Nahbereich brauchen Sie ohnehin eine Brille. Doch es genügen dünne und leichte Gläser.

      Wenn vor der Kataraktoperation ein Astigmatismus von mehr als 2 Dioptrien besteht, kann dieser mit speziellen torischen Kunstlinsen ausgeglichen werden.
      Unter gewissen Voraussetzungen können auch multifokale Kunstlinsen eingesetzt werden, die ein scharfes Sehen in die Ferne und in die Nähe ermöglichen. Allerdings haben diese einige Nachteile, die in einem ausführlichen Aufklärungsgespräch erläutert werden.

      Zunächst aber müssen die leichten Reizerscheinungen am Auge abklingen. Dazu dient auch die Anwendung Ihrer entzündungshemmenden Augentropfen. Vielen Patienten ist das Tragen einer Sonnenbrille in den ersten Wochen nach der Operation angenehm. Während der ersten 3-4 Wochen ändert sich die Brechkraft Ihres Auges noch geringfügig, daher wird Ihnen Prof. Findl erst ein paar Wochen nach der Operation Ihre neuen Brillengläser verordnen. Falls notwendig, kann Ihnen aber eine vorläufige Lesebrille verordnet werden.

      Manchmal kann noch nach 2 bis 3 Jahren eine allmähliche Sehverschlechterung auftreten, verursacht durch eine feine Eintrübung an der hinteren Linsenkapsel, genannt "Nachstar". Ein solcher Nachstar tritt nach der modernen Operationstechnik mit sorgfältiger Absaugung und Implantation der gut gewählten modernen Kunstlinse in nur ungefähr 10 % der operierten Augen auf. Dies ist deutlich seltener als noch vor einigen Jahren. Sollte doch ein Nachstar auftreten, lässt sich dieser durch eine kurze ambulante Laserbehandlung beheben und das Sehvermögen wieder normalisieren.
  • Ich bin sehr stark kurzsichtig, ich bin sehr stark weitsichtig. Gilt für mich das gleiche?
    • Ja.

      Insbesondere haben Sie den Vorteil, durch besondere Berechnung der Linsenstärke von Ihren starken Brillengläsern loszukommen. Die Linse, die Ihnen bei der Operation eingesetzt wird, kann in der Stärke so berechnet werden, dass auch Sie nach der Staroperation keine oder eine nur noch sehr schwache Brille mit sehr dünnen Gläsern brauchen. In vielen Fällen ist sogar das Tragen einer Brille im normalen Tagesablauf ganz überflüssig und nur beim Autofahren oder bestimmten Tätigkeiten notwendig.

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